410 Seiten, 440 Abb.
24,70 x 30,50 cm
Broschur

Max Weiler

Der Zeichner


Der Künstler Max Weiler (1910-2001) hinterließ nicht nur ein vielgestaltiges malerisches Œuvre, sondern zählt auch zu den bedeutendsten und produktivsten europäischen Zeichnern seiner Generation. In mehr als siebzig Jahren Schaffenstätigkeit entstand ein auf knapp 3.500 Arbeiten geschätztes zeichnerisches Werk, das sich in so gut wie allen Formaten und Techniken ausdrückt und in dem der Künstler seinen individuellen Kosmos – die Verschränkung von innerer und äußerer Natur – in vielfältigen Ausdrucksformen realisiert.

Die Publikation gibt einen konzisen Überblick über das zeichnerische Schaffen Max Weilers und stellt die Arbeiten in ihrer Entwicklung und Komplexität wie auch in ihrem Verhältnis zur Malerei dar. Grenzüberschreitungen und Verschmelzungen der Gattungen kennzeichnen den wechselseitigen Austausch, der mit ausgewählten Gemälden beleuchtet wird.


Max Weiler

Der Zeichner

Zweite, verbesserte Auflage

Erscheinungstermin: Juli 2012

ISBN 978-3-7757-3467-7


www.hatjecantz.de


Ausstellungen:

Albertina, Wien 10.6.–16.10.2011

Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne 13. 9. - 18. 11. 2012


Text: Deutsch | Englisch.
162 Seiten, 62 Farbtafeln, 54 Abbildungen in Farbe und 28 in Schwarz-Weiß.
24 x 30 cm, gebunden.
München, 2010.
ISBN: 978-3-7774-2671-6

Max Weiler

Die Natur der Malerei


Im beeindruckenden Gesamtwerk Max Weilers nimmt die in der bisherigen Rezeption vernachlässigte Werkphase von 1962–1967 eine Sonderstellung ein. Die im Katalog vorgenommene Betrachtung des damals entstandenen Bilderzykluses „Wie ein Landschaft“ erfordert nicht nur eine Korrektur der Bewertung des Künstlers, sondern eröffnet auch eine neue Sicht auf die Modernität seiner Kunst.


Angeregt durch Schmierpapiere, auf denen Max Weiler (1910–2001) Farben mischte und Pinsel abstreifte, entwickelte er Bildgestaltungen, die auf der Analyse rein motorischer Prozesse des Malvorgangs und des Flusses der Farben und Bindemittel basierten. Aus den quasi naturhaften, weil neben dem eigentlichen Malakt unbewusst und zufällig entstandenen Konstellationen, grenzt er gezielt Details aus und übertrug sie in großformatige Gemälde. Mit diesen abstrakten Bildgestaltungen setzte er entscheidende Schritte in Richtung Gegenstandslosigkeit. Anhand von rund 70 Werken der entscheidenden Werkphase von 1962–1967 nimmt der Katalog eine Neuberwertung Weilers vor und verankert ihn in der internationalen Kunstszene.

Dem leidenschaftlichen Interesse Max Weilers an chinesischem Denken und chinesischer Kunst wird durch eine spannungsvolle Gegenüberstellung mit chinesischen Literatensteinen Rechnung getragen. Auch sie sind wie die Weiler’schen Probierpapiere von Naturkräften und Zufällen geformte Findungen, die erst durch gezielte Auswahl und Positionierungen in den Rang von Kunstwerken gehoben werden.


Hirmer Verlag: München 2010

ISBN: 978-3-7774-2671-6

www.hirmerverlag.de


Buchhandelspreis: € 28,00


Erhältlich auch im Essl Museum Klosterneuburg/Wien zum Museumspreis: € 25,00

www.essl.museum




Die Virtuelle Galerie

Max Weiler

Die Natur der Malerei

DVD zur Ausstellung im Essl Museum Klosterneuburg/Wien, 2010


Die Virtuelle Galerie Max Weiler – Die Natur der Malerei erlaubt Ihnen die bislang einzigartige Ausstellung erneut zu erleben. Betrachten Sie die Werke in den dreidimensional rekonstruierten Räumen des Essl Musuem Klosterneuburg/Wien. Entdecken Sie das Zusammenspiel von Max Weilers Probierpapieren und seinen Bildern mit den Chinesischen Gelehrtensteinen. Studieren Sie die Bilder in hochauflösender Darstellung wie im Original. Eine umfassende Sammlung an Themen und Zitaten, ausgewählte Touren durch die Ausstellung mit Audioinformationen sowie vier Videointerviews bieten zusätzliche Informationen.


Erhältlich im Essl Museum Klosterneuburg/Wien

www.essl.museum


480 Seiten. 340 farbige und 146 s/w Abbildungen. Gebunden mit Schutzumschlag.

Gottfried Boehm, Der Maler Max Weiler


Diese erste Monografie zu Werk und Person Max Weilers verfolgt dessen Entwicklung von den zwanziger Jahren bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Kunst dieses großen europäischen Malers verkörpert eine spezifisch österreichische Form der internationalen Moderne. Sie spricht eine eigene Sprache und reagiert doch sensibel auf die Veränderungen der Zeit. Im Zentrum aber steht die Beobachtung der Natur. Weiler sieht sie als ein permanentes Werden, als eine kosmische Ordnung, der er in alternativen Bildformen, jenseits der Landschaft, Ausdruck verleiht. Das Geistige in der Natur – mit dieser Formel lässt sich das Zentrum seiner Arbeit bezeichnen.Weiler ist inzwischen zu einem Klassiker der Moderne geworden und zu einem populären noch dazu. In diesem Buch geht es erstmals um einen Überblick, der alle Facetten seiner Arbeit durch die Jahrzehnte umfasst. Im Kontext der Moderne repräsentiert dieser Einzelgänger eine eigene Position, die historisch und systematisch erschlossen wird.



Gottfried Boehm, Der Maler Max Weiler

Zweite, verbesserte Auflage.

2001/2010. Gebunden EUR ca. 59,95.- sFr ca. 87.-

ISBN 978-3-211-38473-2

www.springer.at


Mit 160 Abbildungen (die meisten davon in Farbe)

Max Weiler 1910—2001 Vier Wände


Der Bilderzyklus Vier Wände, entstanden 1973 bis 1977, markiert einen Wendepunkt der neueren Kunstgeschichte. Max Weiler (1910–2001) realisierte in den vier großformatigen Bildern das dreidimensionale Modell einer damals wie heute aktuellen spirituellen Beziehung zu einer mehr denn je gefährdeten Natur.

Als einer der größten Bilderzyklen des 20. Jahrhunderts steht er am Beginn eines neuen Kunstbegriffs, der künstlerische Analogien zur natürlichen Schöpfung als Alternative zu den gängigen Reflexen der hochtechnisierten Zivilisation in den Mittelpunkt des Interesses rückt.

Mathias Boeckl beschreibt in seinem Text „Himmel und Erde wie an ihrem ersten Tag“ die Genese und den Kontext dieses Schlüsselwerks am Übergang der historischen Moderne in die aktuelle Gegenwart. In Vergleichen mit Weilers bereits in den 1930er Jahren selbst gewählten Vorbildern in der Malerei der alten Chinesen, der Renaissance und der Romantik werden die kunsthistorischen Wurzeln des Bilderzyklus dokumentiert. In Gegenüberstellungen mit relevanten anderen künstlerischen Interpretationen von Natur und Spiritualität von Mark Rothko und Gerhard Richter wird die spezifische Struktur und der Rang der Vier Wände dargestellt. Großformatige Reproduktionen der Bilder sowie eine ausführliche Bild-Text-Chronologie zu Leben und Werk Weilers vermitteln einen anschaulichen Einstieg in eine faszinierende, spirituell geprägte künstlerische Vorstellungswelt jenseits der gängigen Alltagsreflexe in der Kunst.



Max Weiler 1910–2001. Vier Wände / Four Walls 1973–1977

MUMOK, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (Hrsg.)

2008, 111 S., Geb., 27,99 €

ISBN: 978-3-211-49003-7



www.springer.at