{"id":1144,"date":"2019-02-17T09:53:15","date_gmt":"2019-02-17T09:53:15","guid":{"rendered":"http:\/\/maxweiler.at\/?page_id=1144"},"modified":"2019-03-17T08:30:45","modified_gmt":"2019-03-17T08:30:45","slug":"chiffrierte-erkundungen-1950-60","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/maxweiler.at\/index.php\/chiffrierte-erkundungen-1950-60\/","title":{"rendered":"Chiffrierte Erkundungen, 1950-60"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gelang Weiler bereits bis Ende der vierziger Jahre wieder Fu\u00df zu fassen: er konnte sich ein Atelier bauen, er trat in Kontakt mit der Entwicklung der internationalen Avantgarde. Eine wichtige Institution daf\u00fcr war das franz\u00f6sische Kulturinstitut in Innsbruck, eine Einrichtung der Besatzungsmacht, welche damals von Maurice Besset geleitet wurde, einem kundigen und inspirierten Kenner der Moderne. Weiler hat die k\u00fcnstlerischen Neuerungen des abstrakten Informel aufmerksam betrachtet, bei einem sp\u00e4teren Parisbesuch dort auch Nicolas de Sta\u00ebl, Manessier und andere K\u00fcnstler pers\u00f6nlich kennengelernt, zu einem Tachisten ist er dar\u00fcber aber nicht geworden. Seine Bilder wurden im Jahrzehnt nach 1950 offener, n\u00e4herten sich einem gleichsam informellen Status an, wie wir ihn bei den Bildern f\u00fcr die Biennale in Venedig 1960 beobachten k\u00f6nnen. Weiler verliert dar\u00fcber aber nicht seine Grunderfahrung aus den Augen: den spirituellen Gehalt der Natur zu realisieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit in den f\u00fcnfziger Jahren ist gespalten: in Tafelbilder und in \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge. Die umstrittenen und umk\u00e4mpften Fresken auf der Hungerburg hatten doch bei Menschen offenen Sinnes so viel Eindruck gemacht, dass Weiler eine ganze Sequenz von \u00f6ffentlichen Wandbildern gestalten konnte. Weiler waren sie wichtig, weil er hier die Zielsetzung einer popul\u00e4ren Moderne, die ihm am Herzen lag, wirksam zu verfolgen vermochte. So ist im Laufe der Jahrzehnte ein gewaltiges \u00f6ffentliches Werk entstanden, zuletzt (1992\/93) die drei gro\u00dfen Wandbilder f\u00fcr das neue Casino, wie diese meist in bzw. um Innsbruck lokalisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Auftragswerken der f\u00fcnfziger Jahre geh\u00f6ren die &#8220;Apokalypse des Johannes&#8221; in der Friedenskirche in Linz-Urfahr (1951), &#8220;das Bild Kaiser Maximilians&#8221; an der Au\u00dfenwand der Knabenhauptschule in Hall in Tirol (1952), &#8220;die Mosaiken in der medizinischen Universit\u00e4tsklinik in Innsbruck&#8221; (1954) und vor allem die Wandmalereien im Inneren der Halle des Innsbrucker Bahnhofs (1954\/55). Bereits 1950\/51 waren die gemalten Bildst\u00f6cke an der Haller Stra\u00dfe entstanden, mit denen der K\u00fcnstler an alte Traditionen der Volksfr\u00f6mmigkeit ankn\u00fcpfte. Schon diese Aufstellung verr\u00e4t einiges vom Spektrum seiner M\u00f6glichkeiten, das sich deutlich erweitert, wenn man seine Tafelmalerei hinzuf\u00fcgt. Das Kontinuum zwischen Avantgarde und situativer Auftragskunst ist eindrucksvoll und sucht seinesgleichen. Die Beherrschung riesiger (aber auch kleinster) Formate ist ihm ganz selbstverst\u00e4ndlich geworden. Das Bild auf dem Eisernen Vorhang des Innsbrucker Theaters bedeckt eine Fl\u00e4che von 110 Quadratmetern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tafelbilder der f\u00fcnfziger Jahre verfolgen ansonsten ein anderes Ziel. Die starke Farbigkeit der ersten Nachkriegsjahre mildert sich. Eigenartige Gegenstandszeichen bilden sich aus, Wolkenk\u00f6rper, Pflanzens\u00e4ulen, Bergkegel und so fort, in denen sich die Natur k\u00fcrzelhaft auspr\u00e4gt. Es sind Gem\u00e4lde, in denen das Kleine und Nahe unvermittelt umschl\u00e4gt in eine Optik der Ferne. Die Natur vollzieht eine Metamorphose. Wir sind nicht \u00fcberrascht, hier Weilers altem Thema in einer neuen Form wieder zu begegnen. In &#8220;Berge mit Kelch (Vision im Hochgebirge)&#8221;, 1952, ist der sakramentale Vollzug der Eucharistie so in die Natur verpflanzt, dass sie selbst an diesem Geschehen einer Verwandlung teilhat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vinzenz Oberhammer, Direktor des Kunsthistorischen Museums in Wien, bestimmte Weiler f\u00fcr das Jahr 1960 zum \u00d6sterreichischen Vertreter auf der Biennale in Venedig. Er trat dort auf zusammen mit dem Plastiker Rudolf Hoflehner. Oberhammer w\u00e4hlte Bilder aus der rezenten Produktion der sp\u00e4ten f\u00fcnfziger Jahre aus. Gro\u00dfe Formate in einer zarten, fast monochromen Farbigkeit, kontrastarm und changierend. Sie erforderten eingehende Betrachtung, die im Getriebe des internationalen Treffpunkts Venedig nur wenige Besucher aufgebracht haben d\u00fcrften. Neben hohem Lob, unter anderem von keinem geringeren als Will Grohmann, dem Senior der deutschen Kunstkritik, waren verhaltene und z\u00f6gernde Reaktionen in der \u00dcberzahl. Weiler war dar\u00fcber betr\u00fcbt und unzufrieden. Aber auch dieses Mal hat er der Entt\u00e4uschung nicht nachgegeben, sondern die Exponierung vor den Augen der internationalen \u00d6ffentlichkeit genutzt, sich zu vergleichen und sich zu erneuern. Sehr bald nach der Biennale setzte Weiler zur vielleicht gr\u00f6\u00dften Anstrengung und zum ambitioniertesten Projekt seiner K\u00fcnstlerlaufbahn an, der Sequenz &#8220;Als alle Dinge&#8230;&#8221;, einer Folge von neunundzwanzig Bildern, die sich wie die Worte eines Satzes zu einer Sinneinheit verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weilers Arbeit ist durch einen hohen Grad an Kontinuit\u00e4t gekennzeichnet. Das f\u00fchrte u.a. zur Wiederaufnahme alter Themen. So ist er u.a. mehrfach auf &#8220;Das Hohe Lied&#8221; und &#8220;Die Bauernfamilie&#8221; zur\u00fcckgekommen und dasjenige, was ihn daran besch\u00e4ftigt hatte, in die jeweils aktuelle Darstellungsform \u00fcbersetzt. So beobachten wir denkbar verschiedene stilistische Attit\u00fcden, bei gleichbleibendem Thema. Aber worin besteht eigentlich das Thema? Kann man beim \u00dcbergang von der Figuration zur abstrahierenden bzw. zu abstrakten Bildern \u00fcberhaupt noch von thematischer Kontinuit\u00e4t reden?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage hat in der bisherigen Weiler-Literatur zu einiger Verlegenheit gef\u00fchrt. Meist ist davon die Rede, es gehe darum, eine abstrakte, sich selbst gen\u00fcgsame Komposition zu entwickeln. Dies d\u00fcrfte freilich nur die halbe Wahrheit sein. Es geht vielmehr darum die Wirklichkeit des Ausgangsbildes stets mitzuerinnern, sie mitzusehen, wenn man ihre Brechungen durch die Zeit hindurch verfolgt. Diese Gem\u00e4ldefolge bildet Zeitschichtungen aus. So gesehen ist es Malerei \u00fcber Malerei, aber sehr viel weniger aus einem formalistischen Interesse denn aus dem einer Bestimmung des eigenen Wollens, des gerade erreichten Standpunktes. Wir haben es gleichsam mit Messvorg\u00e4ngen im historischen Raum der eigenen Arbeit und ihrer Rahmenbedingungen zu tun.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hochzeit von Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf, die einander in Liebe zugetan sind, war f\u00fcr Weiler ebenso exemplarisch wie sein Versuch, in exponierter pers\u00f6nlicher und zeitgeschichtlicher Lage nach dem Untergang der Bund-Neuland-Ideale durch genaue Beobachtung von Mensch und Natur ein neues Fundament der eigenen Arbeit zu begr\u00fcnden. Sehen, was ist: mit dieser Devise ist seine Kontinuit\u00e4t markiert. Nach 1945 hat er an diese ganz irdische, diesseitige und wirklichkeitsges\u00e4ttigte Sichtweise wieder angekn\u00fcpft. Die Voraussetzungen daf\u00fcr aber sind schon am Ende der drei\u00dfiger Jahre gelegt worden.<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"964\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw205.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1148\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw205.jpg 964w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw205-241x300.jpg 241w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw205-768x956.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw205-823x1024.jpg 823w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong>Oberinntal, 1952<br><\/strong>Eitempera auf Leinwand <br>100 x 80 cm <br>Albertina, Wien &#8211; Sammlung Batliner<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure 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class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1203\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1152\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237.jpg 1203w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237-150x150.jpg 150w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237-300x300.jpg 300w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237-768x766.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237-1024x1021.jpg 1024w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw237-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong>Kelch und Blumen (Kelch), 1953<br><\/strong>Eitempera auf Leinwand <br>100 x 100 cm<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img 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Komposition auf Blau), 1957<br><\/strong>\u00d6l auf Leinwand <br>117 x 146 cm<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"898\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw347.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1161\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw347.jpg 898w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw347-225x300.jpg 225w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw347-768x1026.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw347-766x1024.jpg 766w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong>Die Taufe im Jordan (Von oben Rot), 1957<br><\/strong>Eitempera auf Leinwand <br>155 x 115 cm<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1232\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw350.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1162\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw350.jpg 1232w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw350-300x292.jpg 300w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw350-768x748.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw350-1024x997.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong>Die in der Steinwelt wohnen II (Strukturen Rot auf Grau), 1957<br><\/strong>Eitempera auf Leinwand <br>197 x 205 cm<br>Belvedere, Wien<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1299\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw332.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1164\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw332.jpg 1299w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw332-300x277.jpg 300w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw332-768x709.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw332-1024x946.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong> Malerei &#8211; Wei\u00dfe Bl\u00f6cke, 1958<br><\/strong>Eitempera auf Leinwand <br>190 x 207 cm<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"661\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw412.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1165\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw412.jpg 661w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw412-165x300.jpg 165w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw412-564x1024.jpg 564w\" sizes=\"auto, (max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/><figcaption><strong>Farbbl\u00f6cke (Malerei &#8211; Farbbl\u00f6cke), 1959<br><\/strong>\u00d6l, Eitempera, Sand auf Leinwand <br>196 x 108 cm<br>Landeskrankenhaus Natters<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1383\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw394.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1166\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw394.jpg 1383w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw394-300x260.jpg 300w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw394-768x666.jpg 768w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw394-1024x889.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 99vw, (max-width: 1000px) 99vw, (max-width: 1071px) 99vw\" \/><figcaption><strong>Symetrie der Steppen I (Malerei &#8211; mit Rot. Komposition 10), 1959<br><\/strong>\u00d6l, Eitempera auf Leinwand <br>95 x 110 cm<br>KR Dr. Hans und Dr. Wolfgang Klocker Stiftung, Innsbruck<br><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"710\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw420.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1167\" srcset=\"https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw420.jpg 710w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw420-178x300.jpg 178w, https:\/\/maxweiler.at\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mw420-606x1024.jpg 606w\" sizes=\"auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px\" \/><figcaption><strong>Sein (Malerei &#8211; oben roter Fleck. Als alle Dinge in tiefem Schweigen lagen), 1960<br><\/strong>\u00d6l, Eitempera auf Leinwand <br>233 x 140 cm<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gelang Weiler bereits bis Ende der vierziger Jahre wieder Fu\u00df zu fassen: er konnte sich ein Atelier bauen, er trat in Kontakt mit der Entwicklung der internationalen Avantgarde. 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