Ein bildnerisches Dokument ganz eigener Art sind die fünf Bildstöcke an der Strasse, die Innsbruck mit Hall i.T. verbindet (1950/51). Sie nehmen die alte Form der Stationsbilder auf, die in den 14 Kreuzwegbildern ihre bekannteste Ausprägung gefunden haben. In diesem Falle stammten die Themen aus der Ikonographie der "Glorreichen Rosenkranzgeheimnisse", einer Gebetsform, die ihrerseits deutlich auf eine Sequenz wiederkehrender Glieder abgestellt ist. Weiler markiert damit eine Wegstrecke und findet, im Anschluss an alte Vorbilder, eine performative Bildform, die in der Moderne vielfach weiter entwickelt worden ist.

Der von den Toten auferstanden ist, 1950/51
Silikatfarben auf Eternit
ca. 90 x 60 cm
Der in den Himmel aufgefahren ist, 1950/51
Silikatfarben auf Eternit
ca. 90 x 60 cm
Entwurf für "Der in den Himmel aufgefahren ist", 1950/51
Eitempera auf Papier
81,3 x 62 cm
Der uns den Heiligen Geist gesendet hat, 1950/51
Silikatfarben auf Eternit
ca. 90 x 60 cm
Entwurf für "Der uns den Heiligen Geist gesendet hat", 1950/51
Tusche auf Papier
50 x 40,2 cm
Der Dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat, 1950/51
Silikatfarben auf Eternit
ca. 90 x 60 cm
Entwurf für "Der Dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat", 1949
Eitempera auf Papier
77,3 x 51 cm
Jesuiten Wien
Der Dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat, 1950/51
Silikatfarben auf Eternit
ca. 90 x 60 cm